Tipps zum internationalen Hochschulmarketing in Soziale Medien

„GATE Germany – internationales Hochschulmarketing“ hat auf seiner Homepage einen Guide für Hochschulen zum Thema internationales Hochschulmarketing in Sozialen-Netzerken veröffentlicht. Erfahren Sie mehr über Form des Contents, Suchmachinenoptimierung, User-Feedbacks  und welcher Kanal für welche Zielgruppe geeignet ist.

https://www.gate-germany.de/artikel-studien-publikationen/magazin/soziale-medien-im-hochschulmarketing.html

Berufsbildungsbericht 2018: Vielfältige Chancen für junge Menschen

Der Berufsbildungsbericht dokumentiert jährlich den Zustand des deutschen Ausbildungssystems. Heute hat das Bundeskabinett den diesjährigen beschlossen. Bildungsministerin Anja Karliczek hat ihn in Berlin vorgestellt.

„Wir arbeiten entschlossen Weiterlesen

Acht Hochschulen gewinnen MINTernational innovativ Wettbewerb

Acht Hochschulen haben neue Konzepte entwickelt und Wege aufgezeigt, die es so an deutschen Hochschulen noch nicht gibt, um das Studium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) internationaler zu gestalten. Gewonnen haben:

  • Technische Universität Braunschweig: Indo-German Challenge for Sustainable Production
  • Hochschule Ruhr West und Technische Universität Dortmund: Lernvideo 2.0 MINTernational
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe: Virtual Reality in praktizierter interprofessioneller Notfallversorgung (VR-PIN)
  • Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft: Internationaler (K)Nobelpreis
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Schlüsselinstrumente zur Erschließung deutschsprachiger MINTStudiengänge für ausländische Studierende
  • Universität Kassel: WindMINT – Windenergie weltweit online studieren und praxisnah die Windbranche in Deutschland kennenlernen
  • Universität Konstanz: Your Steps towards Professionalism – The Career Passport Program
  • Technische Universität München: MINT(um) Bachelor plus

„Den Wettbewerb haben wir bewusst offen gestaltet“, erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dadurch ist es uns gelungen, Projekte zu finden und sichtbar zu machen, die auf ganz neue Art, das Thema Internationalisierung in den Hochschulen weiterentwickeln wollen.“

Das Förderprogramm „MINTernational innovativ“ ist die fünfte und letzte Förderrunde der Programminitiative „MINTernational“. Die Initiative unterstützt seit fünf Jahren Hochschulen bei der Umsetzung ihrer Internationalisierungs-Strategien in den MINT-Fächern. Beispielhafte Projekte wurden ausgezeichnet in den Förderrunden: „Praxis MINTernational“, „MINTernational Digital“, „Hochschulstrategie MINTernational“ und „Studienstart MINTernational“. Für alle Förderrunden stellten Stifterverband, Daimler Fonds und die Daimler und Benz Stiftung insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.

https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2018_04_12_minternational_innovativ

Die innovativen Projekte werden in den Kompass MINTerantional auf dieser Seite in Zukunft aufgenommen.

 

Immer mehr Flüchtlinge qualifizieren sich im Studium

„Die Integration von Flüchtlingen an deutschen Hochschulen entwickelt sich wie erwartet. Den Flüchtlingen gelingt zunehmend der Schritt in den eigentlichen Studienbetrieb. Das hat eine Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bei ihren Mitgliedshochschulen ergeben.

Die Zahl der Neu-Immatrikulationen hat sich im Vergleich zwischen dem laufenden und dem vorangegangenen Wintersemester auf fast 3.000 nahezu verdreifacht. Dabei handelt es sich um Einschreibungen für ein Bachelor- oder Masterstudium oder für eine Promotion.
Die Rückläufe der Hochschulen zeigen auch, dass die Zahl der Einzelberatungen weiter wächst. Damit setzt sich der Trend seit Beginn der Abfragen im Wintersemester 2015/2016 fort.
[…]
Aber auch nach der Immatrikulation benötigten die Geflüchteten im Erststudium oder während der akademischen Nachqualifizierung eine besondere Betreuung. „Um den Studienerfolg zu sichern, müssen die Hochschulen eine spezielle fachliche Begleitung sicherstellen“, so Hippler. „Auch die Finanzierung der Lebenshaltungskosten stellt Flüchtlinge vor große Herausforderungen, bei denen sie Beratung brauchen.“ Ein Drittel der Hochschulen bietet auch zusätzliche Angebote für weibliche Geflüchtete an. Der Frauenanteil bei den Immatrikulierten entspricht mit 20 bis 25 Prozent ungefähr dem Anteil von Frauen an der Gesamtzahl von Geflüchteten, die nach Alter und Qualifizierung als studierfähig gelten.

„Das alles sind anspruchsvolle zusätzliche Aufgaben für die Hochschulen“, sagte HRK-Präsident Hippler. „Damit sie diese weiter so gut wie bislang bewältigen können, müssen die bestehenden Programme verstetigt und die verschiedenen Initiativen klug verknüpft werden.“

[…]

Link zum kompletten Artikel: https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-befragung-immer-mehr-fluechtlinge-qualifizieren-sich-im-studium-immatrikulationen-fast-verdreif/ 

Studie/Befragung zur internationale Mobilität von Wissenschaftler*innen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung führt in Kooperation mit dem DAAD zurzeit im Rahmen einer Studie eine Befragung von internationalen Wissenschaftler*innen und Studierenden durch.
Die Studie möchte Erkenntnisse über die Motivation für einen wissenschaftlichen Auslandsaufenthalt gewinnen. Darüber hinaus interessiert es uns, welche Informationsbedürfnisse vorhanden sind und welche Informationsquellen genutzt werden. Die Ergebnisse sollen Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit dabei helfen, die Situation internationaler Wissenschaftler*innen besser zu verstehen und so besser auf ihre Anliegen eingehen zu können.

Die Befragung richtet sich an Wissenschaftler der folgenden drei Karrierestufen:

1. Bachelor- und Masterstudierende, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben
2. Promotionsstudierende (Doktor und Ph.D.)
3. Post-Docs (z. B. Junior-Professoren, Research Fellows, Research Assistants, Lecturer, etc.)

Die Herausgabe einer Publikation mit den aggregierten Befragungsergebnissen ist für Anfang 2019 geplant.

Hier geht es zur Befragung: https://survey.prognos.com/index.php/865711?lang=de

 

 

M-Lab Global – Lehr- und Innovationslabor für die Entwicklung mobiler Apps

Studierende des Lehr- und Innovationslabors „M-Lab Global“ entwickeln innovative Apps in kleinen, internationalen Teams. Diese Entwicklung wird unter realen Bedingungen Weiterlesen

Fast Track Bachelor Admission

Um in Deutschland studieren zu können, müssen internationale BewerberInnen aus Drittländern entweder zunächst ein Jahr in der Heimat studiert oder aber in Deutschland ein Studienkolleg besucht haben. Das Fast-Track Bachelor Admission-Programm (FTBA) ermöglicht hochbegabten Schülerinnen und Schülern aus den betroffenen Ländern den direkten Einstieg in das Bachelorstudium an der RWTH direkt nach dem Schulabschluss. Dies wird dadurch möglich, dass die Teilnehmer durch das FTBA-Programm eine spezielle Förderung zum Studieneinstieg erhalten.

Um am Programm teilnehmen zu können, müssen Bewerber überdurchschnittliche Schulzeugnisse vorweisen können, insbesondere in Mathematik, Physik und Chemie und über gute Deutschkenntnisse verfügen.

Auswahlverfahren:

Interessenten werden Anhand ihrer Bewerbungsunterlagen vorausgewählt und nehmen am TestAS (Kerntest und das Fachmodul „Ingenieurwissenschaften“ auf Deutsch) in ihrem Heimatland teil. Durch ein persönliches Interview werden die Deutschkenntnisse geprüft und die Eignung festgestellt.

Betreuungsprogramm:
Das Betreuuungsprogramm bereitet die TeilnehmerInnen  fachlich, sprachlich und kulturell auf das Studium an der RWTH vor. Es beinhaltet folgende Elemente:

– Enge Betreuung durch die Koordinatorin des Fast-Track-Bachelor-Admission-Programms vor der Ankunft und im gesamten ersten Semester
– Zweiwöchiger Intensivkurs Deutsch für MINT-Fächer – Semesterbegleitender Deutschkurs
– Vorkurs Mathematik
– Teilnahme am BeBuddy-Programm
– Interkulturelle Vorbereitung
– Betreuungsangbote des Welcome-Week der RWTH Aachen für internationale Studierende
– Wöchentliches Fachtutorium Maschinenbau im gesamten ersten Semester
– Unterbringung in einem Studierendenwohnheim (die Miete muss von den Teilnehmern selbst übernommen werden)

 

weitere Informationen:

http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor-dem-Studium/Zugangsvoraussetzungen/Besonderheiten-internationale-Studienint/~cvvm/Fast-Track-Bachelor-Admission-FTBA/

Das MINTernational-Booklet hier downloadbar

Unter folgendem Link können Sie unser Booklet, das Hintergrundinformationen über das Projekt liefert und auf 100 Seiten 20 Best Practices von deutschen Hochschulen zur  Internationalisierung der MINT-Fächer vorgestellt.

Booklet Club MINTernational

Sind sie an einem Print-Exemplar interessiert, dann schreiben Sie uns gerne an: kontakt@club-minternationa.de

 

 

 

Promotion in Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen: HRK und Wirtschaft formulieren Grundsätze

Hochschulen und Wirtschaft haben Leitplanken formuliert, die für Unternehmen und Hochschulen für die Zusammenarbeit bei Promotionen gelten müssen. Die gemeinsame Stellungnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, der Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft betont, dass das Promotionsrecht ausschließlich bei den promotionsberechtigten Hochschulen liegt. Die akademischen Standards gelten uneingeschränkt bei jeder Promotion.

Dr. Gerhard F. Braun, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: „Promotionen in Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen bereichern die Forschungslandschaft. Forschungsinteressen der Unternehmen und wissenschaftliche Fragen verbinden sich produktiv. Ein klares Verständnis der unterschiedlichen Rollen von promotionsberechtigten Hochschulen und Unternehmen ist die Basis eines guten Miteinanders. Kein Unternehmen promoviert einen Beschäftigten. Die Promotion liegt in der alleinigen Kompetenz der Universitäten. Das war, ist und bleibt die Haltung der Arbeitgeber.“

Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz: „Es ist wichtig, dass diese Rollenverteilung allen Betrieben und ihren Personalabteilungen bewusst ist. Deshalb ist in den gemeinsamen Grundsätzen nun noch einmal klar formuliert, dass Stellenausschreibungen und Informationen der Unternehmen unmissverständlich formuliert sein müssen. Allen Beteiligten muss klar sein, dass die Promotion ein universitäres Verfahren ist.“

Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes: “Promotionen in Kooperation mit Unternehmen können dazu beitragen, dass Promovierende bedeutsame Forschungsfragestellungen aus der Praxis bearbeiten und auf Forschungsinfrastrukturen in Unternehmen zurückgreifen können. Unser Papier stellt klar, dass die Annahme von Thema und Kandidat bei den Hochschulen liegt und dass es jedem Unternehmen zusteht, für eine Promotion geeignete Forschungsthemen zu formulieren und geeignete Kandidaten vorzuschlagen.“

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/promotion-in-kooperation-zwischen-universitaeten-und-unternehmen-hrk-und-wirtschaft-formulieren-grun/

“Bologna Digital” den EU-Hochschulraum durch digitale Lösungen stärken

Auszug aus dem Blogeintrag von Florian Rampelt, Dominic Orr und Renata Suter bei Hochschulforumdigitalisierung
Im Positionspapier “Bologna Digital” hat ein internationales Expertenteam in Begleitung durch das Hochschulforum Digitalisierung Impulse für die Bologna-Ministerkonferenz im Mai 2018 in Paris erarbeitet. Das Positionspapier kann in englischer Sprache hier abgerufen werden.

Kernaussage von “Bologna Digital” ist, dass der digitale Wandel nicht als zusätzliche Herausforderung betrachtet werden sollte, sondern als ein wirksames Mittel, um zentrale Herausforderungen für die Hochschulbildung im 21. Jahrhundert zu bewältigen. Es fehlt jedoch weiterhin die konkrete Unterstützung und Sichtbarkeit der Digitalisierung von Hochschulbildung in die Breite und der unmittelbare Beitrag digitaler Lösungen zur Bewältigung zentraler Herausforderungen der Hochschulbildung bleibt oft verborgen. Anhand konkreter Vorschläge wird daher diskutiert, wie die Digitalisierung bis 2020 als Querschnittsthema in allen Dimensionen der weiteren Implementierung des Bologna-Prozesses verankert werden kann – als Teil der Lösung von bestehenden Herausforderungen.

In den insgesamt 17 Empfehlungen wird unter anderem Hochschulen vorgeschlagen, digitale Einführungskurse für ihre Studienprogramme online verfügbar zu machen (etwa in Form von MOOCs), um Studienanfänger/-innen, und dabei besonders auch Studierenden aus bildungsfernen Schichten und internationalen Studierenden, bessere Vorabinformationen zu bieten und eine bessere Vorbereitung auf ihr Studium zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Hochschulen dazu aufgefordert, standardisierte Verfahren und Prozesse für die Prüfung und Anrechnung von Kompetenzen, die in verschiedenen (offenen) Online-Formaten erworben wurden, zu erarbeiten und publizieren. Dies geht eng einher mit der Forderung nach Qualitätssicherungsmaßnahmen für digitale Lehr- und Lernformate, die auf den bestehenden Bologna-Standards aufbauen und Vertrauen im Umgang mit digitalen Lernprozessen schaffen sollen. Auch Möglichkeiten des virtuellen Austausches werden als ein zentrales Element der digitalen Hochschule der Zukunft beschrieben, die noch stärker auch Teil des Bologna-Arbeitsprogramms werden sollten.“

Lesen Sie im folgenden die Empfehlungen.

Zum vollständigen Artikel: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/bologna-digital-positionspapier-europaeischer-hochschulraum

 

„Öffnung von Hochschulbildung

Empfehlungen:

  1. Hochschulen werden dazu ermutigt, Einführungskurse in ihre Studienprogramme online verfügbar zu machen, einschließlich angemessener Unterstützungsmechanismen, um neuen Studierenden bessere Vorabinformationen und eine bessere Vorbereitung auf ihr Studium zu ermöglichen.
  2. Regierungen und die EU werden dazu aufgefordert, finanzielle Mittel für solche digitalen Lösungen zur Verfügung zu stellen, um die Hochschulbildung zu öffnen und besonders auch den Lernerfolg für nicht-traditionelle Lernende sicherzustellen.

Anrechnung nicht-formalen (digitalen) Lernens

Empfehlungen:

  1. Hochschuleinrichtungen werden dazu ermutigt, standardisierte Verfahren und Prozesse für die Prüfung und Anrechnung von Kompetenzen, die in verschiedenen (offenen) Online-Formaten erworben wurden, zu erarbeiten und publizieren. Dies sollte auf Qualitätssicherungsmaßnahmen durch Anbieter von MOOCs und weiteren Formaten aufbauen. Die Maßnahmen können einen gleitenden Übergang von nicht-traditionellen Lernenden in Studienprogramme sowie flexiblere Lernpfade fördern.
  2. Hochschulen werden dazu eingeladen, Listen der Online-Kurse (z.B. MOOCs) und Micro-credentials zu veröffentlichen, die sie als Teil ihrer Studienprogramme anerkennen bzw. anrechnen und transparente und digitale Anrechnungsmanagementsysteme zu entwickeln.

Zulassung

Empfehlungen:

  1. Hochschulen werden dazu aufgefordert, papierbasierte Zulassungsprozesse schrittweise zu beenden und die Nutzung elektronischer Studierendendaten auszubauen, um Anerkennungs- und Zulassungsprozesse auf der Grundlage der in der Groningen Declaration festgelegten Grundsätze besser zu informieren, abzusichern und zu beschleunigen.
  2. Regierungen und die EU werden ermutigt, die Einrichtung und Vernetzung zentraler (nationaler) elektronischer Datenspeicher für Studierendendaten zu unterstützen (im Einklang mit den in der Groningen Declaration festgelegten Grundsätzen) und angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um dabei ein hohes Maß an Datensicherheit und Datenschutz zu gewährleisten.
  3. Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene EU Student Card sollte als (virtueller) Ausweis für Lebenslanges Lernen entwickelt werden, der Zulassungsentscheidungen für eine viel größere Gruppe von Lernenden als nur junge Studierenden erleichtert.

Lehren und Lernen

Empfehlungen:

  1. Hochschuleinrichtungen werden dazu ermutigt, digitale Lernumgebungen als wichtigen strategischen Pfeiler ihrer institutionellen Strategie zu fördern, um die Lernerfahrung und den Lernerfolg aller Lernenden zu verbessern.
  2. Hochschuleinrichtungen werden ermutigt, bei der Entwicklung digitaler Lernumgebungen zusammenzuarbeiten (z. B. bei der Nutzung und Weiterentwicklung von offenen Bildungsmaterialien), um gegenseitiges Lernen und Qualitätsverbesserungen zwischen Hochschuleinrichtungen zu gewährleisten.
  3. Die Regierungen und die EU werden aufgefordert, Mittel für Hochschuleinrichtungen und andere Akteure bereitzustellen, um die pädagogischen Innovationen des Lehrpersonals zu unterstützen.
  4. Alle Akteure sind dazu eingeladen, die Idee einer europaweiten Plattform digitaler Hochschulbildung und stärkerer Zusammenarbeit zu untersuchen (One-Stop-Shop).

Abschlüsse und Qualifikationen

Empfehlungen:

  1. Hochschulen werden ermutigt, digitale Lösungen (z. B. digitale Badges) zu nutzen, um eine detailliertere Dokumentation der Kenntnisse, Fähigkeiten, Kompetenzen und Erfahrungen zu gewährleisten, die Lernende während ihres Lernfortschritts erwerben.
  2. Die EU wird ermutigt, sich weiterhin mit Regierungen und anderen Akteuren darum zu bemühen, europaweite Lösungen mit hoher Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt (z. B. Europass-Reform) zu konzipieren und umzusetzen.

Internationalisierung und Mobilität

Empfehlungen:

  1. Hochschulen werden dazu angehalten, Möglichkeiten des virtuellen Austauschs noch stärker zu nutzen als eine Ergänzung klassischen Austauschprogrammen für Studierende und Hochschul-Mitarbeitende.
  2. Hochschulen werden dazu ermutigt, Einführungskurse in ihre Studienprogramme online verfügbar zu machen, um internationalen Studierenden bessere Vorabinformationen und eine bessere Vorbereitung auf ein Präsenzstudium im Ausland zu ermöglichen.

Qualitätssicherung

Empfehlungen:

  1. Alle Akteure im Bildungsbereich, aber besonders auch die EU und die BFUG werden ermutigt, verstärkt gemeinsam daran zu arbeiten, allgemeingültige Qualitätskriterien zu entwickeln, die Hochschuleinrichtungen, Studierenden und Evaluatoren helfen, die Qualität und Relevanz von Online-Lernangeboten und alternativen Lernnachweisen zu beurteilen.
  2. Die Mitgliedstaaten und andere Akteure im Europäischen Hochschulraum werden dazu aufgefordert, ihre derzeitigen Qualitätssicherungs- und Akkreditierungsmaßnahmen zu überprüfen und diese auf geeignete Verfahren für neue Formen des (digitalen) lebenslangen Lernens auszuweiten. In diesem Zusammenhang könnten Regierungen und Interessengruppen die Einrichtung einer oder mehrerer spezieller (europäischer) Agenturen fördern, die sich auf die Bewertung digitaler Angebote für lebenslanges Lernen konzentrieren, z. B. MOOCs.“